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Gesellschaft

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Der Schriftsteller und Journalist Ian Buruma wollte wissen, wie Prominente weiterleben, die nach Anzeigen wegen sexueller Übergriffe freigesprochen wurden. Dies kostete ihn bei der New York Review of Books die Stelle als Chefredaktor.
Die hMeToo-kritische Diskussion, die Ian Buruma unter seinen 150 000 Abonnenten auslösen wollte, war brisant. Das Titelthema der Ausgabe vom 11. Oktober soll «The Fall of Men» heissen und anhand der Berichte dreier Männer aufzeigen, welche Folgen Anklagen wegen sexueller Übergriffe und sexueller Gewalt haben, selbst wenn der Angeklagte dafür nicht verurteilt wurde. Ian Buruma ist nicht irgendwer. Der gebürtige Niederländer, mehrfach ausgezeichneter Historiker und Autor, stieg im letzten September in den intellektuellen Gral des amerikanischen Printjournalismus auf: Der 66-Jährige wurde zum Chefredaktor der New York Review of Books ...
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