Mit dem übersinnlichen Horrorthriller «Glister» erweist sich der schottische Schriftsteller John Burnside als einer der brillantesten und entsetzlichsten Romanciers unserer Zeit.
Nachdem seine Mutter 1977 inoffiziell an gebrochenem Herzen gestorben war und sein Vater ihm vorwarf, er allein sei verantwortlich für ihren Tod, half sich der damals 22-jährige John Burnside mit den Krebsmedikamenten seiner Mutter über die Begräbnisrituale hinweg und bereute es, dem Vater vor Jahren nicht mit dem Küchenmesser den Garaus gemacht zu haben. Als der ihm dann doch endlich unter die Erde kam, waren beide dankbar, Vater wie Sohn. Der Vater aber brannte gleich glühender Kohle in ihm fort.
In seinem Fischerdorf auf der Halbinsel Fife an der schottischen Ostküste werden jeden Oktober überall Feuer entfacht, um den wiederkehrenden Toten durch Regen und Wind und den wegsterbe ...
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