Was macht das Reden und Debattieren über Israel so schwierig? Warum führt es so häufig zu emotional aufgeladenen, hitzigen Wortgefechten, zu Missverständnissen und gegenseitigen finsteren Verdächtigungen? Wo endet legitimer Zorn über tatsächliche oder vermeintliche Untaten der israelischen Regierung, und wo beginnt die affektgeladene oder kalkulierte Stimmungsmache gegen Juden und ihren Staat? Ja, könnte man sich beim Reden über Israel doch an einen «demokratischen Konsens» halten, wie er von führenden deutschen Politikern und Publizisten nach den jüngsten Entgleisungen des FDP-Politikers Jürgen Möllemann angemahnt wurde! Doch gibt es überhaupt einen Konsens darüber, was Dem ...