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Der Voralpen-Sozialist
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Der Voralpen-Sozialist

Es war die Sensation der Wahlen vor vier Jahren: Der Sozialdemokrat Paul Rechsteiner, ein Linksaussen, erkämpfte im konservativen Kanton St. Gallen einen Sitz im Ständerat. Kann der höchste Schweizer Gewerkschafter seinen Erfolg wiederholen?
Ein «Glücksschock» trifft die Genossen, wie ein Wahlhelfer jubelt. Erster Advent, 27. November 2011: Auf dem St. Galler Klosterplatz reckt der Präsident des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds die Faust, als sein Sieg feststeht: Im zweiten Wahlgang für den Ständerat schlägt SP-Nationalrat Paul Rechsteiner mit 54 616 Stimmen den SVP-Präsidenten Toni Brunner, der nur auf 53 308 Stimmen kommt; der Verlegenheitskandidat Michael Hüppi, der den seit 1919 von der CVP gehaltenen Sitz verteidigen sollte, liegt abgeschlagen zurück. Es ist die Sensation der Wahlen 2011. Die NZZ staunt über den «historischen SP-Wahlsieg in St. Gallen». Der Tages-Anzeiger jubelt über die « ...
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