Er ist der «Migrationsexperte» des Schweizer Radio und Fernsehens (SRF). Zur Ausschaffungsinitiative trat Marc Spescha, 53, in der «Rundschau» und der «Arena» auf. Mit breitem Bündner Dialekt sprach er von den «Ausländern, die pauschal als Sündenböcke herhalten» müssten. Die in einem «vergifteten Klima» mit «stereotypen Vorurteilen ausgegrenzt» würden.
Es ist eine erstaunliche Karriere, die aus dem Mitglied eines linken Zürcher Anwaltskollektivs einen angeblich neutralen «Experten» des Monopolsenders machte. Denn was das SRF meist verschweigt: Spescha arbeitet hauptamtlich immer noch als Anwalt, spezialisiert auf Ausländer- und Asylrecht. Es ist eine Doppelrolle, mit ...