«Der Bundesrat hat kein Einnahmeproblem. Der Bundeshaushalt hat ein Ausgabeproblem.» Mit diesem Statement verabschiedete sich Karin Keller-Sutter in die Sommerpause. Es ist eine Aussage, die die Misere der Staatsfinanzen perfekt zusammenfasst. Die FDP-Finanzministerin schätzt, dass die Einnahmen im Vergleich zum Budget um 3,2 Prozent höher ausfallen werden. Insgesamt sollen die Steuerzahler 85,7 Milliarden Franken zur Verfügung stellen. Doch die Rekordeinnahmen reichen dem gefrässigen, nimmersatten Bund nicht. Er will dieses Jahr 86,4 Milliarden Franken ausgeben. Vor zehn Jahren waren es noch Aufwendungen in Höhe von 64 Milliarden, 2004 noch 51,4 Milliarden Franken. Diese Entwic ...