Mit 15 hatte er seine erste Knieoperation. Meniskus weg. Drei Jahre später wurde er erneut eingeliefert. Kreuzbänder gerissen. Mit 19 debütierte er in Italiens oberster Profiliga, und wieder machte sein rechtes Knie nicht mit. Gelenkkapsel kaputt. Vielleicht hat Gott gemerkt, dass er bei dem Jungen aus Coldogno bei Vicenza sonst übertrieben hätte. Zu viel Talent hätte er einem einzigen Kind in die Wiege gelegt. «Ich habe nur mit eineinhalb Beinen gespielt», sagt Roberto Baggio, «dafür habe ich viel erreicht.» Was, wenn er zwei gesunde Beine gehabt hätte?
Im September, wenn der Campionato beginnt, wird der 37-Jährige nicht mehr dabei sein. Trotz aller Wehmut ist es besser so. Da ...