Schon am Sonntagabend hat Stefan Weber, bekanntester Plagiatsforscher des deutschen Sprachraums, verschiedenen Medien mitgeteilt: «Gehen Sie bitte morgen in der Früh auf https://plagiatsgutachten.com/blog/.» Doch wer am Montagmorgen dort der vermeintlichen Sensation nachspürte, fand nichts Aktuelles. Dafür nahm der deutsche Wirtschaftsminister und Grünen-Kanzlerkandidat in einem Auftritt bei der Plattform X zu seiner Doktorarbeit aus dem Jahr 2001 Stellung. Diese erschien unter dem Titel «Die Natur der Literatur, zur gattungstheoretischen Begründung literarischer Ästhetizität» im Jahr 2001. Von 1996 bis 1998 wurde Habecks Promotionsstudium mit einem öffentlichen Stipendium ...