«Ein netter, aber etwas träger Kerl», hatte Heidi ihn mir beschrieben und natürlich trotzdem pausenlos von ihm geredet. Später korrigierte sie das «träge» in ein «nachdenklich» und fügte dem «nett» ein «unterhaltsam» bei. Das «gutaussehend» verstand sich nach zwei Wochen weiblicher Schönrederei von selber. Und am Tag, an dem sie sich wiedersehen wollten, war aus dem Kerl ein wilder Flamencotänzer geworden, an dessen Seite Heidi nichts zu suchen hatte, weil sie zu dick, zu grob und zu alt war. Neue Kleider und Schuhe mussten her, die sie optisch länger und jünger und faktisch ärmer machten. Doch als sie ihn sah, meinte sie das Geräusch zu hören, das erklingt, wenn die ...