Entweder man mag sie sehr, oder man mag sie überhaupt nicht. Das liegt nicht an den martialischen Assoziationen, die ihr Name weckt. Dass der Elsässer Eugène Kuhlmann die rote Neuzüchtung, die bei Önologen schlicht «Kuhlmann 188.2» heisst, nach einem Waffenbruder des berüchtigten Pétain «Maréchal Foch» nannte, ist zwar kurios, aber irgendwie logisch. Einmal, weil Ferdinand Foch, am Ende des Ersten Weltkriegs Kommandant der alliierten Westfront, nach dem Waffenstillstand 1918 als harter Hund auf bedingungslosen Reparationen und einer Verteidigungslinie am Rhein bestand, was dem frankophilen Kuhlmann imponierte. Zum andern war die neue Rebsorte als Geheimwaffe gegen die Reblaus ged ...