Es ist Montagabend. Der Blick auf die Wechselkurse zeigt: Für 1 Euro bekommt man 1.5976 Franken. Der Schweizer Franken wird laufend enthärtet. Lange Zeit haben nur Nicolas Hayek und Serge Gaillard offensiv einen Frankenkurs von 1.60 gefordert. Während sich die politischen Parteien um Minarette streiten, entfaltet der nun endlich weicher gewordene Franken seine vielfältigen Wohltaten.
Die Schweizer Hochpreisinsel erodiert, weil die meisten Importeure die Wechselkurskorrekturen nicht auf die Konsumenten abwälzen können. Parallel dazu wird die Schweiz im Wettbewerb der Standorte konkurrenzfähiger. Ein Blick auf die öffentlichen Kassen macht klar: Wachstum dank realistischem Frankenkurs ...