Selten wurden derart falsche Behauptungen zu einer Gesundheitsvorlage über Tarife verbreitet wie bei der Abstimmungsvorlage über die einheitliche Finanzierung ambulanter und stationärer Leistungen (Efas). Was den Stimmbürgern als «Sparvorlage» verkauft wird, muss im Debakel für die Prämienzahler enden. An den in den Deutschschweizer Kantonen besonders hohen Anteil teurer stationärer Eingriffe müssen die Krankenkassen künftig 73,1 Prozent statt heute 45 Prozent bezahlen. Der finanzielle Anteil der Prämienzahler an den Behandlungskosten würde damit grösser, derjenige der Kantone deutlich kleiner – mit entsprechenden Prämienfolgen.
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