Das Paradox der Victoria Beckham gehört zu den letzten grossen Rätseln unserer Zeit. Mit zunehmendem Reichtum und Ruhm erweist sie sich immer mehr als mieses kleines Miststück. Da haben wir es mit einem Mädchen zu tun, das irgendwie erwachsen wurde – ohne Freunde (sagt ihre Mutter), dafür mit Pickeln (sagt sie selbst) – und das fest entschlossen war, jemand zu werden, «von dem die Leute gehört haben». Jetzt hat sie einen Ecktisch im Edelrestaurant «Ivy», Elton Johns Natelnummer und den Halbgott des englischen Fussballs zum Mann. In einem antiaristokratischen Zeitalter ist Victoria die neue Lady Di.
Bloss Englands Sonnenschein ist Mrs Beckham nicht geworden. Bei jedem öffentlic ...