Eben zurück von der Frankfurter Buchmesse, bleibe ich nachhaltig beeindruckt von den zahlreichen Gesprächen und Begegnungen. Das grosse Thema ist das heranrollende 100-Jahr-Jubiläum des Ersten Weltkriegs. Gelehrte Studien werden erneut den Versuch unternehmen, diese Grosskatastrophe des 20. Jahrhunderts, die so unnötig und absurd erschien, verständlich zu machen. Mittlerweile ist es ein Klischee: Ohne den Ersten Weltkrieg hätte es keinen Lenin, ohne Lenin keinen Hitler gegeben. Die beiden Schwerverbrecher entstiegen den Trümmern jener bürgerlichen Welt «von gestern», welcher der Schriftsteller Stefan Zweig ein grossartiges Buch widmete.
Waren die Deutschen schuld? Die De ...