Moskau
I m russischen Establishment, wie man die politökonomische Machtelite auch im Neurussischen nennt, nimmt sich Herman Gref als eine der erfrischendsten Figuren aus. Und sieht man sich an, wie der heute 58-jährige Chef der landesweit grössten und staatlichen Bank Sberbank in seiner fast dreissigjährigen Karriere agiert hat, muss man sagen, dass er tatsächlich ständig Frischluft in die stickige Atmosphäre der von Sowjetgeist durchwirkten Schaltstellen des Landes zuzuführen versucht hat.
Freier Zutritt: Banker Gref mit Putin.
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