Gut, dass die Deutschen ihre Polen haben. Der Junge heisst Lukas Podolski, kam vor zwanzig Jahren in Gleiwitz auf die Welt und gibt den Deutschen mit seinen Auftritten das Lächeln zurück. Sechs Tore hat Prinz Poldi in den letzten sechs Spielen für Deutschland geschossen, zwei davon beim Confederations Cup. Klinsmann grinst, und achtzig Millionen Fussballfans glauben, sie seien wieder wer. Was sie an ihrem Poldi so lieben: Er macht die Sache nicht zu kompliziert. «Rein das Ding und ab nach Hause.» So spielt er auch. Poldi ist der erste moderne Tempofussballer, der den Adler auf der Brust trägt.
Poldi zog als Kind mit seinen Eltern – ehemalige Weltklasse-Handballer – von Polen ins Rh ...