Die Deutschen, so könnte man glauben, mögen langweilige Politiker. Nach dem Krieg flüchteten sie unter die Fittiche eines Grossvaters.
Der erste Bundeskanzler Konrad Adenauer versprach eher den Rückweg in eine, wie auch immer, gute alte Zeit als den Aufbruch zu etwas Neuem. Auf den Opa folgte der dicke Onkel, Ludwig Erhard, dessen Botschaft «Wohlstand» hiess, seine Reden hörten sich an wie das beruhigende Summen einer Hummel.
Querschnitt aus allen: Olaf Scholz.
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