Vom Rathaus weht seit Tagen das Blau-Gelb der Ukraine, in der Altstadt sammelt die Feuerwehr Geld für Kriegsopfer, und die gastierende Pianistin widmet ihr Konzert den Verteidigern von Kiew. Die Kleinstadt Stade westlich von Hamburg ist in diesen Tagen typisch für den Rest des Landes: Eine emotionale Welle der Solidarität überrollt das Land, wie man sie seit dem Teddybär-Willkommen von 2015 nicht erlebt hat.
Geifernde Hetze wie 1914.
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