Der Vorgang war einzigartig, zumal für den harmoniefreudigen Aargau. Kaum hatte Regierungsrätin Franziska Roth letzte Woche ihren Austritt aus der SVP erklärt, reagierte die Parteileitung mit einem scharfen «mea culpa». Nein, man hat sich nicht politisch auseinandergelebt, was ja gelegentlich vorkommt. Roth sei schlicht nicht in der Lage, ihr Amt zu führen, heisst es in der Verlautbarung mit dem Titel «Hoffnungslos» sinngemäss. Parteipräsident Thomas Burgherr entschuldigt sich bei den Wählern in aller Form dafür, vor gut zwei Jahren die Falsche zur Wahl empfohlen zu haben.
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