In der Zentrale der UBS an der Zürcher Bahnhofstrasse war in den letzten Monaten eine gewisse Nervosität zu spüren. Schliesslich ist es alles andere als eine Routineentscheidung, die an diesem Donnerstag von der Generalversammlung der nach Bilanzsumme grössten privaten Bank der Schweiz zu treffen ist: Axel Weber soll in den Verwaltungsrat gewählt werden – ein Mann, der bis vor einem Jahr Präsident der Bundesbank in Deutschland war. Im Falle seiner Wahl soll Weber den Vorsitz des Gremiums von Kaspar Villiger übernehmen.
Ein aussergewöhnlicher Vorgang, gleich in zweifacher Hinsicht: Auf der einen Seite ist es keinesfalls alltäglich, dass ein Notenbanker auf einen Spitzenposten eine ...