Sie wurden 1991 mit Schimpf und Spott in die Wüste gejagt: jene paar hundert Schweizer Männer und Frauen, die dem hochgeheimen Projekt 26 (P-26) angehört hatten. Ziel dieses militärischen Netzwerkes war, nach einem allfälligen Einmarsch der Sowjetarmee die Verbindung zum Exil-Bundesrat aufrechtzuerhalten und nationalen Widerstand zu organisieren.
Schon in den achtziger Jahren wendete sich der Zeitgeist gegen den antikommunistischen Widerstand. Die nachrückende Generation von Politikern, Journalisten und Historikern verstand es, die «kalten Krieger» einem wirren und paranoiden Haufen gleichzusetzen. Als rund um die Fichenaffäre bekanntwurde, dass übereifrige Beamte Hunderttausende v ...