Es ist ein heikles Thema, über das unter gebildeten Eltern nicht gerne gesprochen wird, und wenn doch, ist oft Heuchelei im Spiel. Die Sorge, dass das eigene Kind es nicht ins Gymnasium schafft, nicht die Matur macht, nie eine Universität von innen sehen wird, ist etwas, was zahlreiche Akademikereltern umtreibt. Das sagt man nicht gerne, man will ja nicht elitär, überambitioniert oder gar verzweifelt wirken. Doch die Laufbahn, die sie selber absolviert haben, ist für viele Akademikereltern das, was sie sich auch für ihren Nachwuchs wünschen beziehungsweise von ihm erwarten. Im Gymnasium, und nur dort, erhält man in jungen Jahren eine breite Bildung, li ...