Die Signale sind widersprüchlich: Einmal heisst es aus Insider-Kreisen, der siebzigjährige Ueli Maurer ziehe sich auf Ende des Jahres aus dem Bundesrat zurück. Dann wollen Leute, die dem Finanzminister nahestehen, wieder wissen, dass er die laufende Legislatur bis 2023 durchziehe.
Die Gerüchte beschäftigen auch die Strategen in Maurers SVP. Scheidet er dieses Jahr aus, wäre der Sitzanspruch der SVP zwar unbestritten. Ein gemässigter Sachpolitiker wie der Berner Nationalrat Albert Rösti oder der Luzerner Nationalrat Franz Grüter hätten beste Chancen, von der Vereinigten Bundesversammlung gewählt zu werden.
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