Ich sitze im «Teatro Armani» in der Front-Row, in der vordersten Reihe, wo normalerweise bloss sehr wichtige Leute sitzen: Anna Wintour und André Leon Talley von Vogue oder Suzy Menkes von der International Herald Tribune. Drei Meter entfernt sitzt Giorgio Armani auf einem Klappstuhl am Rand des Laufstegs, neben ihm seine Übersetzerin. Ausser uns ist niemand im 500-plätzigen Teatro, einem neuen Betonbau des japanischen Architekten Tadao Ando am Stadtrand von Mailand, in dem sonst Armanis Modeschauen stattfinden.
Armani, 68, sei berüchtigt für seine reservierte Haltung gegenüber Journalisten, schreibt Vanity Fair. Er spreche nur selten mit Vertretern ausländischer Medien, ergänzt di ...