Es gibt in der Welt der Textilien wenige Dinge, die sich so hartnäckig halten wie die Barbour-Jacke. Sie ist nicht besonders schön, nicht besonders praktisch, riecht ein bisschen streng und hat einen wenig pfiffigen Schnitt – doch wird sie genau dafür geliebt, sich nicht vor den Maximen der Mode zu verbiegen. Die gewachste Jacke ist so etwas wie das Statussymbol der strammen Wertkonservativen und Modeverweigerer (etwa Prince Charles). Wer Barbour trägt (zumindest das klassische Modell), isst Schweinshaxe, fährt Land-Rover und mag Blockhütten. Ironischerweise ist das alles im Moment sogar hip.
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