Minutenlang ist nur Musik zu hören. Geplant ist ein Telefoninterview mit Ilira Gashi, aber die Leitung ist noch nicht frei. Eine flüchtige Melodie klingt aus dem Lautsprecher, konfektionierte Harmonien, wie sie Menschen in der ganzen Welt durch den Alltag begleiten, ob im Lift, im Supermarkt oder in der Warteschlaufe. Dann auf einmal: Stille. Eine Frauenstimme meldet sich auf Berndeutsch: «Tschou, da isch d Ilira. Wie geits?» Vier Oktaven umfasst diese Stimme, aber das hört man bei der Begrüssung natürlich nicht.
Die Anti- ...