Die Logik des Körpergewichts ist unmissverständlich einfach: Wer mehr Nahrungsenergie aufnimmt, als er verbrennt, nimmt zu. Wer abnehmen will, muss seine Energiebilanz in die roten Zahlen zwingen. Dieser Zusammenhang leuchtet in der Theorie auch jedem Forschungslaien ein, aber die Wissenschaft kann erhellen, wie subtil er in der Praxis ist. Nicht jeder Vielfrass wird dick, und nicht alle Sportler werden drahtig. Schlanke und stämmige Menschen unterscheiden sich in ihren kleinen, sonst kaum beachteten Gewohnheiten.
So haben Mediziner der Mayo Clinic in Rochester, Minnesota, zehn dünne und zehn fülligere Freiwillige mit Beschleunigungsmessgeräten ausgestattet, um zehn Tage sekundengenau ...