Das Schönheitsideal der Schweiz ist verwickelt. Man sehe sich nur den Tuntsch an, das Sennentuntschi, die Folge von hochalpinem Sauerstoffmangel und monothematischer Sexualität. Der Tuntsch ist das Wunschbild aller Männer, wenn sie nur lange genug unter ihresgleichen und unter Hornvieh hausen. Dann erschaffen sie sich die ideale Frau aus Weinflaschen, Mistgabeln, Stroh und Käse. So steht es in alten Büchern und auch beim Autor Hansjörg Schneider.
Wie kommt man vom Sennentuntschi auf Nadine Strittmatter? Die Erste ist eine Legende seit Jahrhunderten, die Zweite blutjung vergleichsweise, just am 4. September ein viertel Jahrhundert alt. Schweizer Fleisch sind beide. Dass die Ältere zur ...