Im letzten November, nur einige Tage vor der grossen Klimakonferenz in Kopenhagen, gelangten tausend interne E-Mails von führenden Klimaforschern der britischen University of East Anglia an die Öffentlichkeit: Die Forscher der Climatic Research Unit (CRU) der Universität gaben sich in den E-Mails Tipps, wie sie Datenreihen manipulieren können. Mit Kollegen anderer Forschungsstätten diskutierten sie, wie sie Kritiker der etablierten Klimawissenschaft kaltstellen wollen. Und sie forderten sich gegenseitig auf, wissenschaftliche Daten zu löschen, um sie vor dem Zugriff der Kritiker zu bewahren. Die bald als «Climategate» bezeichnete Affäre war darum so brisant, weil der Weltklimarat si ...