Als George Best entdeckt wurde, war er 15, und der Talentspäher Joe Armstrong meldete nach Manchester, er habe den Messias gesehen. Nach dem ersten Trainingstag im Nachwuchsinternat der United haute «Georgie» ab und nahm die Fähre zurück nach Belfast. Doch der Klubmanager Matt Busby überredete ihn zur Rückkehr, und weil er so dünn war, päppelten sie den Jungen mit Hefebier auf. Ich habe ihn vielleicht ein halbes Dutzend Mal gesehen, als irrlichternden Punkt in riesigen Stadien, oft am Fernsehen, schwarzweiss. Später in einem hinreissenden Dokumentarfilm: Die Kamera heftete sich neunzig Minuten lang nur an seine Beine. Als Zuschauer war ich ins Hirn von Best versetzt und nahm wie hy ...