Auf einer Landkarte erheben sich die Schauplätze der Handlung als mechanisches Räderwerk. Jedes Detail fügt sich ins andere. Die Macher dieser genialen Grafik, von da ÂVincis Konstruktionen inspiriert, signalisieren schon im tollen Vorspann, worum es geht: um menschliches Handeln, eng miteinander verzahnt – das Gegenteil eines simplen Gut-Böse-Schemas. Dabei klingt der Inhalt von «Game of Thrones» nach dem Gegenteil, ÂanÂgesichts der sattsam bekannten Fantasy-Fraktion der Könige, Königinnen, Prinzen, Lords, Bastarde, Leibwächter, Huren, Eunuchen, Zwerge, Wilden, Drachen, Untoten.
Doch die Mittelalter-Alchemie à la Tolkien hat mit den Substanzen und Verbindungen aus der mehrfa ...