Wer hierzulande ein politisch und volkswirtschaftlich bedeutendes Amt innehat, etwas bewegen will und zugleich Mitglied der Sozialdemokratischen Partei ist, der muss Masochist sein. Auf jeden Fall setzt er sich zwangsläufig einer von der Partei ausdauernd, ja systematisch betriebenen Verunglimpfung seiner Person aus. Derzeit wollen die in der Geschäftsleitung versammelten obersten Genossen Ulrich Gygi, Konzernchef der Schweizer Post und SP-Mann, absetzen lassen. Anklagepunkte: Dynamik, Reformwille, Effizienzstreben, mangelnder Glaube an den Staat.
Soweit die Attacke real auf die Stellung Gygis zielt, ist sie nur lächerlich. Es gibt kein Signal, dass der unabhängige Verwaltungsrat der Pos ...