Mit fünfzehn Jahren beendete Francisco Barrera in einem Elendsviertel an der Peripherie von San Salvador seine Kindheit. Er zog sein Hemd aus und stellte sich in einer Betonbaracke in die Mitte des einzigen Raumes, um ihn herum standen vier Jugendliche mit Baseballschlägern und Holzknüppeln. Auf ein Zeichen begannen sie auf ihn einzuprügeln, sie schlugen hart und treffsicher, in die Rippen, auf den Kopf, zwischen die Beine – dreizehn Sekunden lang. Am Schluss ging Francisco in die Knie, aus einer Platzwunde an der Stirn lief ihm Blut in die Augen, eine Rippe war gequetscht, ein Finger gebrochen. Francisco war glücklich, denn er hatte die Aufnahmeprüfung bestanden. Von nun an war er e ...