Der Protestbrief beschrieb ein Unternehmen, das seine Beschäftigten ausbeutet, wie man das sonst nur von den Grubenarbeitern in Lateinamerika kennt.
Die Arbeitsbelastung, so beschrieb der ÂProtestbrief, erreicht «enorme Ausmasse». Die ÂAtmosphäre ist «häufig bedrückt». Der ÂUmgangston ist «gereizt». Der Aufwand ist «riesig». Die Stimmung ist «schlecht». Der ÂBefehlston ist «barsch». Gefallen an dieser Tristesse finden nur die Aktionäre. Denn ihre Marge ist «viel zu hoch».
121 von gut zweihundert Redaktoren des ÂTages-Anzeigers unterschrieben letzte Woche ihren Protestbrief. Sie schickten ihn an ihren VR-Präsidenten, also den Mann mit der viel zu hohen Marge.
Nun, ar ...