Es herrscht Wahlkampf in Amerika, und alles, was nur entfernt politischen Charakter hat, wird unter diesem Gesichtspunkt beurteilt. So konnte die demokratische Präsidentschaftsanwärterin Hillary Clinton, die letzten Montag ihren 68. Geburtstag gefeiert hat, vor dem Untersuchungsausschuss zur Bengasi-Affäre alle Vorwürfe magistral beiseitewischen. Was sie sagte, spielte dabei Âweniger eine Rolle, als wie sie es sagte.
Die Faktenlage war und ist eigentlich klar. Am 11. September 2012 wurden der amerikanische Botschafter in Libyen, Chris Stevens, und drei weitere Amerikaner von Terroristen ermordet. Präsident Obama und auch die damalige Aussenministerin Clinton behaupteten dagegen öffen ...