Liest man Ihr Buch, kommt man zum Schluss, dass die 35-Jährigen durchwegs Neurotiker mit grossem Krisenpotenzial sind. Was halten Sie von Rolf Dobellis Figur «Gehrer»?Es mag solche erfolgsverwöhnten Marketingchefs geben, die am Tag X von einer Krise gepackt werden und kritisch über die vergangenen Glamourtage philosophieren. Ich halte diese Altersgenossen eher für selten. Häufiger traf ich bei meinen Recherchen auf die gleichaltrigen Opfer der New Economy. Dabei stellte ich fest, dass sie das Schicksal der Arbeitslosigkeit oft nicht allzu tragisch nehmen. Sie erlitten eine erste Niederlage und müssen sich künftig wie alle anderen auch um die Altersvorsorge kümmern, da es kein Aktie ...