Im Zürcher Museum für Gestaltung hängt ein Plakat aus dem Jahr 1946, das als Ikone für den Kampf gegen das Frauenstimmrecht in der Schweiz steht. Es zeigte einen Teppichklopfer, kommentarlos.
Für junge Semester scheint die Sache klar: Der Teppichklopfer steht als Symbol für die Frau, die sich gefälligst auf den Haushalt beschränken soll. Für ältere Generationen hat der Teppichklopfer eine andere Konnotation. Er war das Instrument, mit dem die Mütter den Nachwuchs züchtigten. Die Message für sie lautete: Hütet euch vor den Gouvernanten! Sie sind streng und unerbittlich.
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