Ein Hamburger Tourismusportal preist die «Blaue Moschee» in den höchsten Tönen. Das schiitische Gotteshaus an der Aussenalster, erbaut in den sechziger Jahren, sei mit seinen prächtigen Minaretten und der himmelblauen Kuppel «ein kleines Stück Orient im Herzen Hamburgs».
Die «traumhafte Moschee» ist jedoch nicht nur ein denkmalgeschütztes Juwel, sondern auch Teil des globalen iranischen Machtnetzes in Europa, das seit der islamischen Revolution von 1979 als Plattform für den «Export» des schiitischen Islam dient — mit Duldung der deutschen Behörden.
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