Der aus unserer historischen Überlieferung als Plinius der Jüngere bekannte Gelehrte und ÂPolitiker der römischen Kaiserzeit stand erst am Rand des Mannesalters, als er von der Villa seiner Mutter über den Bergen bei Neapel aus zum Augenzeugen jener Katastrophe wurde, die im Spätsommer des Jahres 79 nach Christus die Städte Pompeji und Herculaneum zerstörte und wohl über 16 000 Menschen das ÂLeben kostete, unter ihnen Plinius’ Onkel, der detaillierte Naturbeobachtungen in einem berühmten Buch systematisiert hatte und Âspäter zum Oberbefehlshaber der römischen Flotte aufgestiegen war.
Hunderttausendmal Hiroschima
Als zwanzig Jahre später ein Freund, der Historiker Tacitus ...