Es ist eine Geschichte wie aus einem Tatort am Sonntagabend. Eine Vierzehnjährige verschwindet. Zwei Wochen später wird sie in einem Waldstück in der Nähe einer Bahnstrecke tot gefunden, vergewaltigt und erwürgt. Ein dreizehn Jahre alter Junge, der in einem Flüchtlingsheim lebt, geht zur Polizei und sagt ihr, wer der Mörder sein könnte: ein angeblich zwanzig Jahre alter Iraker, der im selben Flüchtlingsheim lebt, zusammen mit seinen Eltern und fünf Geschwistern. Aber da ist die ganze Familie bereits ausgereist, mit einem regulären Linienflug von Düsseldorf nach Istanbul und von dort weiter nach Erbil in der von Kurden verwalteten no ...