Letzte Woche diskutierten der Politiker Christoph Blocher und der Historiker Thomas Maissen auf Einladung der Weltwoche vor 650 Leuten im vollbesetzten «Lake Side»- Saal am Zürichsee. Das Interesse war enorm, der Andrang erheblich. Gewiss, Christoph Blocher, mittlerweile selber eine historische Figur, zieht an. Das Publikum allerdings war alles andere als homogen. Dem Applaus nach zu urteilen, verteilten sich links und rechts einigermassen gleichmässig, mit leichten numerischen Vorteilen für rechts.
Was ist die entscheidende Erkenntnis? Die letzten dreissig Jahre standen im Zeichen der linken Geschichtsschreibung. Die Schweiz durfte es nicht mehr geben. Es herrschte ein Kulturkampf geg ...