Loren Schoenberg ist einer der skrupulösesten Jazzhistoriker, und als solcher setzt er mit seinen jede Session kommentierenden liner notes zu einer weiteren epochalen Klassikeredition des Labels Mosaic abermals einen Meilenstein: Die «Classic 1936–1947 Count Basie and Lester Young Studio Sessions» repräsentieren insgesamt einen Gipfel der Jazzgeschichte. Bei diesem monumentalen Reprint bleibt kein Auge trocken und kein Fuss unbewegt. Die Generation, die mit der binären Brutalo-Rhythmik des Rock gross geworden ist, mag sich über «Kopfnicker- und Fingerschnipp-Jazz» lustig machen. Anhand dieser 173 takes kann sich jeder mit der Faszination des schwebenden Swing vertraut machen ...