Drei riesige Leuchtschilder markieren seit kurzem blutrot die Eingänge zum Bahnhof Zürich Hardbrücke. Und sie schmücken ebenso den Sitz der Kreativen, die für diese Schilder und für die noch folgende Aufwertung des Bahnhofes verantwortlich sind: Die EM2N-Architekten arbeiten im ehemaligen Bürohaus der Maag-Fabrik, zwischen Bahngleisen und Schnellstrassenbrücke. Das junge Büro vollzieht gerade das, was dem Ort, an dem bald das höchste Haus der Schweiz gebaut werden soll, noch bevorsteht: einen Quantensprung.
Die Leiter von EM2N, Daniel Niggli und Mathias Müller, beide noch unter vierzig, sind auf dem Weg zur Spitze der hiesigen Architektenschaft. Anfang März entschieden sie und ih ...