Die erste sexuelle Revolution
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Die erste sexuelle Revolution
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Die erste sexuelle Revolution

Vergesst die Blumenkinder und den «Summer of Love»: Bereits im 18. Jahrhundert sprengten Lust und Laster die Ketten kirchlicher Moral. Ein neues Monumentalwerk enthüllt, wie London vor 250 Jahren zum Zentrum der freien Liebe wurde.
«Liebe ist frei! [. . .] Kein System konnte erdacht werden, das mit mehr Eifer das menschliche Glück befehdet hat, als die Ehe. [. . .] Einzig durch Abschaffung der Ehe lässt sich zu einer gesunden und natürlichen Form sexueller Verbindung finden.» Weder ein Woodstock-Blumenkind noch das Kommune-1-Groupie Uschi Obermaier noch ein Pariser Barrikadenstudent hat diese Zeilen hinterlassen. Auch stammt das Zitat nicht aus dem sogenannten Sommer der ­Liebe. Es stammt aus «Queen Mab», der ­Autor heisst Percy Bysshe Shelley, geschrieben hat er es 1813. Keine Randnotiz dichterischen Sturm und Drangs ist es. Shelleys Gedanken waren en vogue, eine Schaumkrone sozusagen auf einer Gesell ...
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