In seinem Jahresausblick (Tages-Anzeiger, Der Bund, Basler Zeitung) hat Kolumnist Rudolf Strahm dazu aufgerufen, die Sorgen der rechtskonservativen Wähler ernst zu nehmen, statt sie als Rassisten und Ewiggestrige zu verteufeln und so in die Arme von Populisten zu treiben. Die «Enttäuschung der Globalisierungsverlierer» und «Ängste der Verdrängten» seien nachvollziehbar: «Abstiegsängste», die «Abwehr» der Überfremdung, die «Identitätsfrage». Die Polarisierung führe nur zu sinnlosen Verletzungen und Verhärtungen.
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