Monatelang haben sie hinter den Kulissen heimlich an der Bombe gebastelt, am 11. September 2012 – einem Dienstag – lassen sie diese mit kalkulierter Wirkung hochgehen: Gestützt auf vertrauliche Dokumente und Aussagen mehrerer Angehöriger des Medizinhistorischen Instituts – darunter dessen Chef Flurin Condrau und Stellvertreterin und Vizedirektorin Iris Ritzmann – sowie weiterer Informanten aus der Universität, eröffnet der Zürcher Tages-Anzeiger eine Pressekampagne gegen Christoph Mörgeli, den Konservator des Institutsmuseums und Nationalrat der Schweizerischen Volkspartei (SVP). «Schwere Vorwürfe gegen Professor Christoph Mörgeli», titelt der Tagi auf der Front, der g ...