Vor einem Jahr versprachen die Manager des Sportvermarkters ISL ihren Partnern noch das Blaue vom Himmel. Dem argentinischen Fussballklub San Lorenzo de Almagro boten sie beispielsweise die astronomische Summe von 130 Millionen Dollar nur für das Recht, den Verein zehn Jahre lang vermarkten zu dürfen. Heute stehen nicht nur die argentinische Wirtschaft vor dem Ruin und deren Fussballvereine tief in der Kreide - auch die ISL scheiterte an ihren Versprechen und musste im vergangenen Sommer Konkurs anmelden.
Verhandlungspartner der Argentinier sind nun nicht mehr die smarten ISL-Manager, sondern der Konkursverwalter Thomas Bauer von Ernst & Young. Als Bauer in Argentinien weilte, um übe ...