Töten tun sie nicht. Ansonsten beherrschen und nutzen die Gewerkschafter der Unia fast das gesamte Repertoire, das mafiöse Vereinigungen zur Realisierung ihrer Egoismen entwickelt haben: überfallartige Kommandoaktionen, Einschüchterung, Drohung, Nötigung, Erpressung, Hetze, Kassieren von Schutzgeldern, öffentliche Fertigmachung.
Das geht so, zum Beispiel: Am 16. August kreuzte, unangemeldet, ein Haufen von rund zehn Gewerkschaftern mit roten Unia-Fahnen und Transparenten («Lohndumping + Sozialbetrug = Lizenzentzug») vor der Berner Personalvermittlungs-Firma Daily Job auf. Ohne eine Bewilligung eingeholt zu haben, blockierte der Auflauf bis auf einen schmalen Durchgang von gut dreiss ...