I. Massnahmen
Mit allem Komfort beherbergt den Geiselnehmer sein Parteifreund; er besitzt das Hotel, von dem aus die Geiselnahme verwaltet wird. Das Geschäft verläuft zäh, die Geiselangehörigen lassen sich nicht zu den verlangten Prämien erpressen, das Tauziehen schleppt sich über zwei Jahre hin, ein Teil der Geiseln ist tot, die Leichen werden feierlich ausgeliefert, desgleichen eine Anzahl geschundener, ausgemergelter Gestalten, welche die Tortur der Haft bezeugen. Ihre Freilassung bezeugt den Verhandlungswillen der Schinder, sie handeln nicht aus Grausamkeit, sondern zu Erwerbszwecken. Der Polizei reisst die Geduld, sie stürmt das Hotel, um dem kriminellen Handel ein En ...