Die fortschrittliche Kraft des Zölibats
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Die Weltwoche

Die fortschrittliche Kraft des Zölibats
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Religion

Die fortschrittliche Kraft des Zölibats

Dass Priester nicht heiraten dürfen, sorgt für Häme und Kritik. Dabei hat die katholische Kirche gute Gründe, an dieser Lebensform festzuhalten. Das Prinzip der Enthaltsamkeit ist erstaunlich modern, wie die asketische Ikone der Klimabewegung, Greta Thunberg, zeigt.
Während sich die Stimmbevölkerung gerade anschickt, die Antirassismus-Strafnorm auszuweiten und neben der Herkunft und religiösen Überzeugung auch die sexuelle Orientierung vor Hass und Hetze zu schützen, ist eine der kleinsten Minderheiten praktisch uneingeschränkt der öffentlichen Häme ausgesetzt: die rund 1400 in der Schweiz lebenden Priester. Ironischerweise würden sie gleich unter zwei Kategorien des Diskriminierungsartikels fallen: Sie gehören als katholische Geistliche einer Religionsgemeinschaft an, und sie zählen durch den Zölibat, das Gelübde der Ehelosigkeit, zu einer sexuellen Minderheit. Nämlich jener, die &la ...
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