Während sich die Stimmbevölkerung gerade anschickt, die Antirassismus-Strafnorm auszuweiten und neben der Herkunft und religiösen Überzeugung auch die sexuelle Orientierung vor Hass und Hetze zu schützen, ist eine der kleinsten Minderheiten praktisch uneingeschränkt der öffentlichen Häme ausgesetzt: die rund 1400 in der Schweiz lebenden Priester. Ironischerweise würden sie gleich unter zwei Kategorien des Diskriminierungsartikels fallen: Sie gehören als katholische Geistliche einer Religionsgemeinschaft an, und sie zählen durch den Zölibat, das Gelübde der Ehelosigkeit, zu einer sexuellen Minderheit. Nämlich jener, die &la ...